Besuche – Die Namen aller Besucher,
ausgenommen Kinder unter 16 Jahren und Anwälte der Häftlinge, müssen
auf der Besucherliste der Häftlinge bestätigt sein. Allen Häftlingen,
ausgenommen derer, die aufgenommen werden, Häftlingen mit Einzelhaft,
unter geschlossener Verwahrung, Sicherheitsverwahrung, behördlicher
Trennung, wird ein Besuch pro Woche erlaubt, der 2 Stunden nicht überschreiten
darf und nicht aus mehr als 2 Erwachsenen bestehen kann. Kinder unter 16
Jahren werden nicht als zweiter Besucher gezählt und müssen von einem
genehmigten erwachsenen Besucher begleitet werden.
Man kann ein besonderes Besuchsrecht erhalten, wenn Sie von Übersee
anreisen oder Ihr Wohnsitz über 500 Meilen entfernt ist. Erlaubt sind 2
Tage im Monat, täglich 4 Stunden. Für eine Genehmigung rufen Sie an
unter: 001 936.967.8082 Polunsky Unit, Livingston. (Jeweils einen Monat
vor dem gewünschten Termin).
Genehmigte Besucher müssen einen Ausweis mit Lichtbild vorlegen,
bevor sie das Gefängnis betreten. Ein gültiger Ausweis kann ein Führerschein,
ein Ausweis der „Abteilung der allgemeinen Sicherheit“, ein gültiger
Mitarbeiterausweis, ein gültiger Reisepass, oder ein gültiger
Studentenausweis. Besucher unter 16 Jahren können aufgefordert werden,
einen Ausweis vorzulegen.
Besucher und deren Fahrzeuge können durchsucht werden, bevor sie die
Haftanstalt betreten. Jeder Besucher, der sich nicht durchsuchen lässt,
muss das Grundstück der Haftanstalt verlassen. Alle Besucher werden vor
dem Besuch mit einem Metalldetektor durchsucht. Das Mitbringen von
Bargeld (ausgenommen Münzen), alkoholische Getränke, Drogen, Waffen,
Ausbruchswerkzeug, oder andere Gegenstände sind vom Texas Department of
Criminal Justice strikt untersagt.
Besucher müssen die Kleiderordnung einhalten. Hemd und Schuhwerk
muss getragen werden. Shorts, abgeschnittene Hosen, Träger-Shirts, trägerlose
T-Shirts sind verboten. Hemden oder Blusen aus Fischnetz, transparentem
Material oder bauchfrei ist nicht erlaubt. Männliche Besucher müssen
lange Hosen tragen, weibliche Besucher müssen Kleider, Röcke oder
lange Hosen tragen. Ausnahmen werden für Jugendliche gemacht. Bei zu
kurzen Röcken oder Kleidern muss vom zuständigen Beamten eine
Entscheidung getroffen werden. Kleidung mit profaner oder im Sinne der
allgemeinen Regeln anstößiger Aufschrift ist unzulässig.
Besuchern ist das Mitbringen von bestimmten Gegenständen in die
Haftanstalt erlaubt. Diese Gegenstände können ein kleiner Geldbeutel
oder Wechselgeldbehältnis mit nicht mehr als $20.00 in Münzen seien. Nur
Besucher können Getränke und Fastfood erwerben, welche von den
Insassasen während des Besuchs verzehrt werden. Besucher mit Säuglingen
oder kleinen Kindern dürfen nicht mehr als 3 Windeln und zwei Trinkfläschchen
mitbringen. Besuchern ist es nicht erlaubt, den Häftlingen irgendwelche
Gegenstände mitzubringen.
Haftanstalten in Texas sind rauchfrei. Besuchern ist es nicht
erlaubt, Zigaretten, Feuerzeuge, Streichhölzer oder irgendwelche
Tabakprodukte in die Haftanstalt zu bringen.
Besuche müssen den Regeln entsprechen, um zu gewährleisten, dass
andere Besucher und Häftlinge nicht gestört werden.
Besucher, die ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben, werden aus der
Haftanstalt geführt.
Besuchern ist das Bummeln und den vorgeschriebenen Weg zu verlassen oder
Fotografieren untersagt.
Aufgrund von nicht eingehaltenen Vorschriften bei Besuchen, vom
Besucher oder des Gefangenen, können Besuche annulliert und zukünftige
Besuche aus Sicherheitsgründen verweigert werden.
Gültig ab 01.Mai 2003, wird Polunsky Unit Samstag Besuchszeiten im
Todestrakt nach Voranmeldung einräumen. Diese Besuche werden nach
Terminvereinbarung gewährt, um Wartezeiten auszuschliessen und die höchstmögliche
Besuchszeit pro Besuch zu ermöglichen.
Es wird zwei (2) Besucherabschnitte nach Zeitplan geben:
1. Besucherabschnitt
von 17:30 bis 19:30 Uhr
2. Besucherabschnitt
von 20:00 bis 22:00 Uhr.
Dieser Ablauf lässt das Bearbeiten und das Rein- und Raus der Besucher
in einem angenehmen Zeitrahmen zu, und somit kann ein effektiverer
Besuch stattfinden.
Besucher müssen das Polunsky Unit Büro des Aufsehers unter 001 –
936 – 967-8082, Apperat 110 anrufen um einen Termin zu vereinbaren.
Das Büro des Aufsehers nimmt Anrufe zur Terminvereinbarung für
Samstagsbesuche von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 16:30 Uhr
in der Woche des gewünschten Besuchs entgegen. Alle Besuche werden
entsprechend „wer zuerst kommt, malt zuerst“ terminiert.
Wenn ein Besucher den Besuchstermin nicht einhalten kann, wird
gebeten, dass er den Aufseher der Polunsky Unit benachrichtigt, damit
einen anderen Häftling die Besuchszeit haben kann.
TRUST FUND – Einzahlungen können auf ein
Verwahrungs-Konto des Häftlings eingezahlt werden.
Jede Einzahlung mit dem Namen des Häftlings auf dem Einzahlschein
(anders als Deposits can be
made to an offenders trust fund account with a money order made payable to the “Inmate Trust Fund”. Jede
Überweisung mit dem Namen des Häftlings auf dem Abschnitt für den
Namen des Einzahler (nicht
so bei „Inmate Trust Fund for offender Name und Nummer“) wird an den
Absender zurückgeschickt. Der Name des Häftlings sowie die Häftlingsnummer
kann in ein Feld des Überweisungsträgers eingetragen werden. Überweisungen
sollten mit Einzahlschein verschickt werden. Diesen Abschnitt erhält
der Häftling, auf dessen Konto der Betrag einbezahlt wird. Zahlscheine
und Überweisungsträger werden adressiert an:
Inmate Trust Fund
P.O. Box 60
Huntsville, Texas 77342-0060
Schicken Sie keine Überweisungsträger direkt an den Häftling oder
an die Anstalt Polunsky Unit. Schicken Sie keine persönliche Post oder
persönliche Gegenstände (Schuhe, Fotos ect.) an das Konto des Häftlings.
Das Konto kann zwar Auskunft darüber geben, ob Zahlungen eingegangen
sind, nicht jedoch über den Kontostand, außer an den Häftling selbst.
Barschecks können nicht angenommen werden und werden daher zurückgeschickt
oder vernichtet. Geld durch die Post in Briefen zu schicken, wird nicht
empfohlen. Für Einzahlungen oder Euroschecks mit Werten über $500.00,
Versicherte Schecks oder Firmenschecks benötigen zwei Wochen
Bearbeitungszeit, bevor der Häftling das Geld erhält. Das Konto der Häftlinge
zahlt keine Zinsen, daher wird empfohlen, nicht mehr Geld einzuzahlen,
als der Häftling unmittelbar benötigt und für weitere Bedürfnisse
ein weiteres Konto Ihrer Wahl zu eröffnen.
BÜRO DES OMBUDSMAN – Im Büro des Ombudsmanns können Fragen und
Erkundigungen eingeholt werden von Menschen, die weder im Todestrakt
angestellt sind noch dort inhaftiert sind. Der Aufgabenbereich umfasst
die Beantwortung von Fragen über einen bestimmten Straftäters sowie
die Beantwortung von Fragen über Richtlinien und Vorgehensweisen des Büros.
Auch verweist der Ombudsmann die Öffentlichkeit an die dafür zuständige
Stelle, die Hilfe gewährleisten kann.
Korrespondenz – Familienmitglieder und Freunde des Straftäters
werden ermutigt, so oft wie möglich Briefe zu schreiben. Auf Briefen an
den Häftling muss die Todestrakthäftlingsnummer (TDCJ) sowie die
vollständige Adresse sein. Sämtliche Post an die Häftlinge muss den
normalen Kanäle der Anstalt durchlaufen. Briefe an unterschiedliche Häftlinge
dürfen nicht im selben Umschlag sein. Es gibt keine Einschränkung der
Anzahl von Menschen, dem der Straftäter schreiben kann.
Päckchen dürfen nicht an die Insassen geschickt werden. Nicht zulässiges
Material, welches in Briefen an den Insassen geschickt wird, kann nicht
zugelassen werden. Diejenigen, die die Regeln für den Briefverkehr
schwer verletzten, wird weitere Korrespondenz mit dem Häftling
untersagt.
Nur Herausgeber, Lieferanten oder Buchhandlungen dürfen Zeitungen,
Magazine und Bücher direkt an den Häftling schicken. Schreibwaren
(Briefpapier, Briefumschläge ohne Briefmarken, ausgenommen Papier oder
Umschläge mit Namen, Adressen oder Briefköpfen) können an den Häftling
nur von Verkäufern oder Lieferanten geschickt werden. Artikel wie
Lebensmittel, Kleidung, Schmuck und Toilettenartikel dürfen nicht an
den Häftling geschickt werden. DER TEXANISCHE GERICHTSHOF STIMMT ÄNDERUNGEN
AN DEN VORSCHRIFTEN ZUR KORRESPONDENZ MIT HÄFTLINGEN ZU.
Neue Regeln für Postsendungen:
AUSTIN - Der Texaische Gerichtshof stimmt heute den Änderungen der
Regeln für Postsendungen an Häftlinge zu.
Gültig seit 01. Juni 2004
Das Texanische Strafgericht (TDCJ) beginnt, ankommende und abgehende
Insassenkorrespondenz neu zu handhaben. Alle Änderungen im Umgang mit
der Post wurden durch den amerikanischen Gefängnisausschuss mit den
nationalen Vorschriften abgeglichen.
Nachfolgend eine Übersicht der vom Gremium an den regelmäßigen
Treffen in Austin genehmigten Änderungen
Allgemeine Regeln und Anweisungen die Insassenkorrespondenz
betreffend:
·
Häftlinge sind angewiesen, Ihren Häftlingsnahmen, TDCJ
– Nummer, Name der Einheit und die aktuelle Adresse auf jedes
rausgehende Schriftstück zu setzen, um zu verhindern, dass dem Empfänger
der Absender verborgen bleibt. Straftäter dürfen Ihren legalen Namen
als Absender schreiben, wenn er sich von dem Häftlingsnamen
unterscheidet.
·
Häftlinge dürfen keine Bilder oder Nachrichten auf den
Umschlag schreiben.
·
Angestellte des Postzimmers dürfen kein Poststück
verschicken, bei welchem davon ausgegangen werden kann, dass es vom
Postservice der United States nicht verschickt wird.
·
Opfer werden jetzt speziell benannt als nicht zu Erwähnendes
vom Häftling (Opfer sind im Texanischen Strafgesetz unter Absatz 38.111
beschrieben).
Regeln und Vorgehensweise Spezial- und Medienpost:
·
Ausgehende Spezial- oder Medienpost wird in Fällen, in
welchen es bekanntlicherweise Probleme gab, wird geöffnet (Medienpost
wird wie Offizielle Post gewertet von Bundes-, Staats oder Örtsbehörden,
einschließlich Aufsichtsbehörden). Der Grund hierfür ist, dem
Strafgefangenen das Versenden von Drohbriefen, Schikanen oder Einschüchterungen
in irgend einer Form zu versenden (einschließlich
Milzbrand-Attentat-Androhungen)zu verbieten
·
Eingehende Spezialpost, rechtliche und Medienkorrespondenz
wird zum Schutz des Häftlings wird nach Geschmuggeltem im Beisein des Häftlings
durchsucht.
Regeln und Vorgehensweisen im Umgang mit Häftlingspost:
·
Gefangenenpost muss innerhalb 24 Stunden und Packete
innerhalb 48 Stunden weitergeleitet werden. Wochenenden und Urlaubstage
der U.S. Post sind von diesem Zeitrahmen ausgeschlossen.
·
Jegliches sexuelles Bildmaterial in Veröffentlichungen
oder in Häftlingspost wird als unrechtlich eingestuft und ist verboten.
·
. sexuelles Bildmaterial ist „Material, das frontale
Nacktheit jeglichen Geschlechts sowie die weibliche Brust (Brüste) mit
Brustwarze(n), oder die Genitalien oder der Anus jeglichen Geschlechts.
Die Brust eines Kleinkindes oder vorpupertierenden Kindern werden nicht
als Brüste eingestuft”. Diese Definition stimmt mit der überein, die
in den meisten Staaten im 9. Distrikt verwendet wird und festhält an
der Vorgehensweise des Bundesbüros für Gefängnisse.
·
Diese Vorlage wird rechtmäßig ein Jahr nach der
Verabschiedung des Vorschlags, was dem Strafgefangenen genug Zeit gibt,
die derzeitige Vorgehensweise auslaufen zu lassen und derzeitig Sexuell
Anzügliches Material in ihrem Besitz zu entsorgen.
·
Publikationen mit pädagogischem, medizinischem,
wissenschaftlichem oder künstlerischem und medizinischem Material, die
aber nicht ausschließlich Anatomische Nachschlagbücher sind, oder ärztliche
Allgemeinmedizinnachschlagbücher und/oder Führer sind, nationales,
geographisches oder künstlerisches Bezugsmaterial bildlich darstellen,
historische, moderne und/oder moderne Kunstära beinhalten, können von
Fall zu Fall genehmigt werden.
·
die Absicht der neuen Vorgehensweise mit sexuell ausdrückenden
Materialien soll für den Straftäter ein rehabilitierendes Klima
schaffen und somit sexuellen Belästigung des Personals Einhalt
gebieten. Statistisch gesehen aus Insassen-Korrespondenz:
·
Alle eingehende Post in die Strafanstalt wird untersucht
auf Inhalt und Schmuggelware. Diese Durchsuchungen werden nicht im
Beisein des Häftlings durchgeführt. Verbotene Gegenstände werden
sofort konfisziert und der Häftling erhält eine Ablehnung des Teils
seiner Post, die er nicht erhält.
·
Zwischen dem 1. März 2003 und dem 31.August 2003 gab es
9.787.751 Gegenstände in der ausgehenden Post und 9.989.414 Gegenstände
in der eingehenden Post in allen 105 Todestrakt-Gefängnissen (diese
Zahlen beinhalten keine Paketpost, Bücher, Zeitungen, Veröffentlichungen
oder Selbstgedrucktes Material).
·
Zwischen dem 1. März 2003 und dem 31.August 2003 überprüfte
die Poststelle in Huntsville (auch bekannt als das
Postverteilungssystem) 2.231 Veröffentlichungen, bei welchen
festgestellt werden musste, ob sie dem Häftling aufgrund der Vorgaben
übergeben werden können. Es gibt mehr als 10.000 Veröffentlichungen,
deren Übergabe an de Straftäter zugelassen sind, ohne dass sie vom
zentralen Büro untersucht werden.
·
Todestrakte haben insgesamt 537 Stellen, die dem
Postzimmer unterliegen. Diese Zahl schließt
nicht privaten Mitarbeiter oder Angestellte des Hauptbüros mit
ein, welches 13 Mitarbeiter hat. Weitere Todestrakt (TDCJ) Statistiken:
·
Es gibt annähernd 148.000 Häftlinge in 105 nationalen
Einrichtungen, eingeschlossen Gefängnisse und Landesgefängnisse
(Staats- und privat geführte Gefängnisse),
Einrichtungen für vorzeitig Entlassene, medizinische
Einrichtungen, psychische Einrichtungen und Drogeneinrichtungen
(staatlich und privat geführt).
·
Es kostet $44.01 am Tag, einen Straftäter in Texas
unterzubringen.
Aussagen vom leitenden Direktor des TDCJ, Gary Johnson:
·
„Wir glauben, dass diese Änderungen der Postregeln
schaffen einen Ausgleich zwischen dem Recht des Straftäters, mit der Außenwelt
zu kommunizieren und unserem Bedürfnis, unangebrachte Post, eingehend
oder ausgehend, von unseren Haftanstalten fernzuhalten“.
·
„Wir streben nach einer positiveren und sicheren
Umgebung sowohl für unsere Mitarbeiter sowie den Straftätern. Wir
glauben, dass die Beseitigung von sexuell ausdrückendem Material uns
dabei hilft, in diese Richtung zu gehen.
KONTAKTE IN TEXAS
AUSTIN, TX
CAMPAIGN TO END
THE DEATH PENALTY
1618-A W. 11th
Street, Austin, TX 78703
Tel. (512)507-7700
Email: austincampaign@h...
TEXAS COALITION TO
ABOLISH THE DEATH PENALTY
Treffen jeden zweiten Dienstag und der letzte Samstag im Contact Alan
Cohen
Email: alancohn@o...
for details.
Website: http://lonestar.texas.net/~acohen/tcadp/
AMNESTY
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Treffen am ersten
Mittwoch im Monat in: Olive Branch Meeting Room, 2360 Rice Boulevard,
Houston, TX.at 7:30PM.
Website: http://lonestar.texas.net/~acohen/tcadp/
TEXAS COALITION TO
ABOLISH THE DEATH PENALTY
3400 Montrose, Suite 312 (ACLU office), Houston, TX 77006
Büro: 713-520-0300 oder 713-529-3826, Fax: 713-942-8146
Email: dpatwood@i... Für Auskünfte.
Treffen in Houston am zweiten Dienstag im Monat im ACLU Büro, Zimmer
312, 3400 Montrose
TEXAS DEATH
PENALTY ABOLITION MOVEMENT
SHAPE Center 3901
Almeda Rd, Houston, TX 77004
Tel. 713-523-8454
or 713-521-0629, Fax 713-521-1185
Email: tdpam@j...
or abolitionmovement@j...
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